Optische Dickenmessung

Zur berührungslosen Dickenmessung setzen wir das chromatisch konfokale Messverfahren ein, das sich u. a. bei Glasherstellern bestens bewährt hat, denn es ermöglicht auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen die Bestimmung von Glasdicken mit Genauigkeiten im µm-Bereich.

Auch Schichtdicken können mit dem chromatisch konfokalen Messverfahren gemessen werden, wobei für dünne Schichten mit dem interferometrischen Messverfahren auch Genauigkeiten im Sub-µm-Bereich erreichbar sind.

Flachglas inline

  • Mehrere Messköpfe oder traversierend
  • Traversierbreite bis 6m
  • Kalt- und Heißbereich
  • Datenübergabe an Prozesssteuerung

Flachglas offline

  • Dicke
  • Planarität
  • Dimension

Behälterglas inline

  • In Inspektionsmaschinen oder stand alone
  • Kalt- und Heißbereich
  • Nachrüstbar in vorhandene Anlagen
  • 1-4 Messkanäle gleichzeitig

Behälterglas offline

  • Dicke
  • Kontur (Durchmesser, Kippung, Ovalität, ...)
  • Oberflächenvermessung
  • Kalt- und Heißbereich

Dickenmessung opaker Materialien, wie z.B.:

  • Metalle, Kunststoffe und Ähnliches
  • beidseitig rauhe Oberflächen
  • stark getöntes Glas

Messen im Heißbereich

Speziell entwickelte Kühlgehäuse erlauben Messungen bei Glastemperaturen bis 1.000°C, also bereits vor Durchlaufen eines Kühlofens, wodurch die Regelzeit zur Einstellung der Glasdicke drastisch reduziert wird.

Messprinzip

Weißes Licht wird durch die chromatische Längsabberation des Messkopfs wellenlängenabhängig fokussiert, d.h. dass der rote Fokus weiter vom Messkopf entfernt ist als der blaue. In dieser Brennlinie liegende Oberflächen reflektieren das Licht zurück in den Messkopf und von dort über Glasfaser zum Spektrometer, wo aus den reflektierten Farben die Abstände zum Messkopf und hieraus die Glasdicke bestimmt werden.